Back2Reality

Mentale Selbstkompetenz im digitalen Alltag.

Pilotprojekt für Schulen & Hochschulen in Tirol

Back2 Reality ist ein präventives Mentaltrainings-Projekt zur Förderung mentaler Selbstkompetenz junger Menschen im digitalen Alltag. Ziel ist es, Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung und ein gesundes Verhältnis zwischen digitaler und realer Lebenswelt zu stärken. 

Digitaler Alltag

Cool oder uncool?

Junge Menschen stehen unter zunehmendem mentalem Druck durch digitale Dauerreize, sozialen Vergleich und permanente Erreichbarkeit. Große internationale und nationale Erhebungen zeigen eine deutliche Intensivierung digitaler Nutzung und einen relevanten Anteil problematischer Nutzungsmuster. Gleichzeitig fehlt im Bildungssystem ein strukturierter Raum, der systematisch vermittelt warum wir uns mental so verhalten, wie wir es tun, wie digitale Technologien Aufmerksamkeit und Emotion beeinflussen oder wie Selbststeuerung praktisch erlernbar ist. 

  • EU (PISA/Joint Research Centre): 96 % der 15-Jährigen nutzen soziale Medien an einem typischen Wochentag; 37 % verbringen mehr als 3 Stunden/Tag mit Social Media.
  • WHO/HBSC (Europa, Zentralasien, Kanada): Problematische Social-Media-Nutzung stieg von 7 % (2018) auf 11 % (2022).
  • WHO/HBSC Gaming: 34 % der Jugendlichen spielen täglich digitale Games; 12 % gelten als „at risk“ für problematisches Gaming.
  • OECD: 65 % der 15-jährigen Mädchen und 55 % der 15-jährigen Jungen verbringen an Wochentagen ≥ 3 Stundenauf Social Media.
  • Österreich (HBSC): 2021/22 nutzten 38 % der Schüler:innen ihr Smartphone ≥ 5 Stunden täglich (2017/18: 23 %). Bei 17-Jährigen: 51 % ≥ 5 Stunden/Tag.
  • Österreich (HBSC): Starke Anzeichen problematischer Social-Media-Nutzung: 10 % der Schülerinnen, 7 % der Schüler.
  • Österreich (Jugend-Internet-Monitor): Sehr hohe Plattformnutzung, u. a. TikTok 64 % (davon 83 % täglich), Instagram 64 % (77 % täglich).
  • Deutschland (DAK/UKE): Mehr als jeder vierte 10- bis 17-Jährige zeigt riskante oder pathologische Nutzungsmuster sozialer Medien.
  • Regulatorische Relevanz: Australien hat eine gesetzliche Mindestalter-Regelung für Social-Media-Accounts unter 16 eingeführt (Verantwortlichkeit der Plattformen).

Methodischer Ansatz

Back2Reality basiert auf Mentaltraining als Kompetenzvermittlung, nicht als Therapie. 

Im Mittelpunkt steht das Verstehen des eigenen Handelns, das Erkennen mentaler Muster sowie ein bewusster und reflektierter Umgang mit Technologie. Das Training unterstützt dabei, Stress und Emotionen besser zu regulieren und diese Fähigkeiten alltagsnah umzusetzen. Die Kommunikation ist dabei bewusst verständlich, kurz und authentisch gehalten – ohne Moralisierung, dafür mit klaren, praktikablen Impulsen für den Alltag.

Zielsetzung

Individuelle Ebene

  • Selbstwahrnehmung stärken
  • Impulskontrolle fördern
  • mentale Klarheit entwickeln
  • Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen
  • Reflexion von Coolness- und Statusmechanismen 

Soziale Ebene

  • reales Sozialleben stärken
  • positiven Gruppeneinfluss fördern
  • Vergleichsdruck reduzieren 

Institutionelle Ebene

  • Lehr- und Betreuungspersonal entlasten
  • bestehende Präventionsangebote ergänzen
  • Lernklima verbessern
  • Entlastung Elternhaus und psychosoziale Dienste

Back2Reality vermittelt keine Regeln – sondern Kompetenzen. 
Es befähigt junge Menschen, ihr reales Leben bewusst zu gestalten, digitale Einflüsse zu verstehen und mentale Klarheit zu entwickeln. 

Fabian Joachim Stecher

Workshop Leitung

Mit Verständnis und auf Augenhöhe

Als angehender Mentaltrainer versteht Fabian, wie junge Menschen mental ticken: wie das Gehirn auf digitale Dauerreize reagiert, was Motivation fördert und welche inneren Muster uns einschränken. Er kennt die Wirkung von Gedanken, Aufmerksamkeit und Zielsetzung – und vor allem, wie diese Zusammenhänge praktisch erlebbar und erlernbar werden.

Mit einer klaren, alltagsnahen Sprache gelingt es ihm, Jugendliche dort abzuholen, wo sie stehen. Statt Regeln zu vermitteln, schafft er Verständnis: dafür, warum wir uns mental so verhalten, wie wir es tun, wie digitale Technologien Emotionen und Fokus beeinflussen und wie Selbststeuerung Schritt für Schritt aufgebaut werden kann. So öffnet er einen realistischen, stärkenorientierten Zugang zu mentaler Klarheit – und zeigt Wege back2reality auf.

Johanna Jörg

Workshop Gestaltung

Klar, modern und praxisnah

Johanna ist Gründerin von bird’spective und Autorin vom Buch „Die Vogelperspektive“.  Sie verbindet langjährige Erfahrung als Grafikdesignerin mit einem Gespür für didaktisch sinnvolle Aufbereitung von Inhalten. Sie weiß, wie man komplexe Themen in verständlichen Häppchen präsentiert und als roten Faden durch den Workshop führt. Mit ihrem umfassenden Blick fürs Ganze und dem Wunsch, den Teilnehmenden genau das mitzugeben, was sie sich selbst gewünscht hätte, gestaltet sie einen einheitlichen, runden Workshop inklusive durchdachter Arbeitsmaterialien.

Medienauftritte

Wo unsere Vision Gehör fand

Radiointerview

Rai Südtirol

Radio Rai Südtirol spricht Johanna Jörg und Thomas Tribus über die App bird’spective und die Vision, die dahintersteckt.

Leichter Handyfrei

ZEtt am Sonntag

Weniger sinnlos am Handy hängen und stattdessen mehr qualitative Lebenszeit gewinnen – diesen Mehrwert soll die App bird’spective bringen.
Johanna erzählt in einem Interview mit Miriam Roschatt von der App-Idee und der Vision von bird’spective für die Zett am Sonntag.

Frei wie ein Vogel – auch ohne Flügel

Rai Südtirol

So frei wie ein Vogel sein und offen über die eigenen Gefühle und Gedanken reden können: Diese Vision verfolgt Johanna Jörg, eine junge Autorin, Designerin und Grafikerin aus Burgeis.

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Während du wartest, arbeiten wir auf Hochtouren an dem Buch und der App. Gleichzeitig bauen wir das größte Vogelnetzwerk auf, das es jemals auf diesem Planeten gegeben hat.
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Shit happens

Doch irgendwie wirst du die Kacke immer wieder los. Die bird’spective App hilft dir dabei.